22 Tage in Mexiko

Seit 22 Tagen bin ich nun in Mexiko und habe bereits viel zu berichten. Am zweiten August, dem Tag unserer Ankunft wurden wir herzlich in Mexiko-Stadt empfangen.

Neben Felix, Anna und Paula (ein Teil unserer Vorgänger), war ebenfalls eine große Gruppe Mexikaner vor Ort, die uns mit deutschen und mexikanischen Flaggen und einigen Liedern in Mexiko begrüßten.

Neben einer  Gruppe  aus Tepeji waren ebenfalls einige Leute aus den anderen Dörfern vor Ort.

Am Flughafen wurde ich von meiner Gastfamilie, Anna, Efraín und Adrain aus Tepeji begrüßt.

 

In unseren ersten Tagen waren Resi und ich mit Anna in Tepetitlán und Tepeji unterwegs.

In Tepetitlán bekamen wir die Anfänge des Patronatsfestes mit, sowie die Ankunft von einigen Pilgergruppen. Insgesamt rechnete man während der 10 Tage mit ungefähr 40.000 Pilgern, was für mich unvorstellbar war, da Tepetitlán selbst nur 7.000 Einwohner hat. Auch das klassische „Happy Birthday singen für die Jesusstatue“ um 5 Uhr bekamen wir mit. Danach wurde dann erstmal ein spontanes Interview mit uns geführt. 

Das spontane Interview.

Nach den zwei Tagen in Tepetitlán, wo Resi das nächste Jahr leben und arbeiten wird, ging es für uns drei weiter nach Tepeji. In Tepeji zeigte Anna uns die Stadt und erklärte uns, wie man mit den Combis (Hauptverkehrsmittel in Tepeji) von „A nach B“ kommt, was auf mich anfangs etwas verwirrend wirkte. Nach einem leckeren Mittagessen im Pfarrhaus mit Padre Miguel mit Tequila, Käse und Erdnüssen (natürlich mit Chilli) als Aperitif, ging es am Abend weiter mit einer Willkommens-/ Abschiedsparty für Anna und mich.

An diesem Abend lernte ich einige Mitglieder des Pfarreirates kennen, sowie einige Mitglieder der Freundschaftsgruppe, wozu auch meine Gastfamilie gehört. Die herzliche und fröhliche Art der Mexikaner gab mir direkt ein gutes Gefühl und steigerte meine Vorfreude auf die Arbeit in Tepeji.

 

Nachdem ich mich am nächsten Tag in der Kirche vorgestellt hatte ging es für Anna, Resi und mich mit dem Bus weiter nach Pachuca.

Nachdem wir am Montag unser Visum vollständig beantragt hatten, ging es für uns fünf (Tim, Caro, Morre, Resi und mich) weiter nach Oaxaca, um dort einen Monat lang eine Sprachschule zu besuchen.

Meine Vorstellung in Tepeji und Efraíns und Annas Abschied.

Nun bin ich schon seit 14 Tagen in Oaxaca. Oaxaca ist wirklich eine sehr schöne Stadt und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Neben unserer Zeit in der Sprachschule und der Zeit in Oaxaca selbst haben wir bisher zwei Ausflüge gemacht.

Der erste Ausflug ging nach Teotitlán del Valle, ein kleines Dorf, welches für die Herstellung von Webeteppichen bekannt ist. Zuerst machten wir eine Wanderung auf den Berg Picacho, von dem man eine wunderschöne Sicht auf das Dorf hat. Nach der Wanderung bekamen wir eine Führung durch die „Casa Cruz“, in der Teppiche gewebt werden. Der Farbstoff der Wolle stammt ausschließlich aus natürlichen Quellen, wie zum Beispiel aus Nadelsträuchern und Nüssen.  

Auf dem Weg zurück nach Oaxaca machten wir noch einen Stopp bei einer Mezcaleria. Dort wurde uns erklärt, wie Mezcal hergestellt wird und natürlich durften wir auch den Ein oder Anderen Mezcal probieren.  (Mezcal ist übrigens das Nationalgetränk Oaxacas.)

Unser zweiter Ausflug ging zu den versteinerten Wasserfällen von Hierve el Agua und zur Ausgrabung von Mitla. Nach einer Wanderung durch die Landschaft gingen wir natürlich auch  in den berühmten Wasserlöchern baden. Danach besuchten wir noch die archäologische Stätte „Mitla“, dabei handelt es sich um eine zapotekische Wohn- und Zeremonieanlage, welche später von den Mixteken übernommen wurde.

Neben den Ausflügen am Wochenende  sind wir viel in der Sprachschule, die in der Woche von 9-14 Uhr geht. Ansonsten verbringen wir viel Zeit auf den Märkten und in den Parks von Oaxaca, sowie in den wunderschönen Restaurants und Bars im Centro.

 

Ganz liebe Grüße aus Oaxaca!

¡Hasta luego!

Eure Elisa

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