Zwischen lernen und Ausflügen

Hallo Zusammen,

In diesem Eintrag werde ich von den letzten Tagen im schönen Oaxaca sowie von unseren tollen Ausflügen berichten.

Unser Alltag ging wie gewohnt weiter, um 9 Uhr beginnt die Schule, um 14 Uhr gibt es Mittagessen und danach wird Siesta gehalten damit wir am Nachmittag wieder fit sind für diverse Unternehmungen und Treffen.

 Zwischendurch mussten natürlich auch noch Hausaufgaben gemacht werden und eventuell Vokabeln gelernt werden.

Nur eine Sache lief anders. Wir haben Zuwachs aus Stuttgart bekommen!

 Die vier Mädels wurden vom Bistum Stuttgart entsandt und haben uns die letzten zwei Wochen in der Sprachschule begleitet. Wir haben uns sofort super verstanden und wir wurden direkt zum Käsespätzle Essen eingeladen.

In der Sprachschule haben wir gemeinsam Kartoffelsalat, Frikadellen und Apfelküchlein gemacht.

Obwohl es verschiedene Ansichten gab wie ein richtiger Kartoffelsalat denn sein sollte, mit Mayonnaise oder doch eher schwäbisch, kam am Ende was gelungenes und super leckeres dabei rum.

 

Ebenfalls waren wir zusammen auf einem Ausflug zum Monte Alban, wo wir uns alte Tempelanlagen angeschaut haben. Monte Alban (weißer Berg) war die Hauptstadt der Zapoteken und liegt ca. 10 km von Oaxaca weg. Auf der künstlich abgeflachten Bergkuppe war das religiöse Zentrum der Zapoteken. Dort sind noch Reste von Wohn- und Kultbauten, ein Observatorium und Grabkammern mit Skulpturen und Wandmalereien erhalten. Christina unsere Deutsche Leiterin, hat uns viele interessante Fakten und Geschichten Vorort erzählt. Der Tag war für uns alle sehr schön und wir sind mit vielen neuen und interessanten Eindrücken wieder zurück nach Oaxaca gefahren.



 In der ersten Woche haben wir ja schon mexikanische Freunde gefunden, als sie uns durch Zufall auf der Straße angesprochen haben. Mit dieser Clique aus Freunden und Cousinen, haben wir uns danach immer wieder getroffen und es war immer lustig. Wir haben ihnen unter anderem Flunky Ball beigebracht, wovon sie regelrecht begeistert waren. Mit der Clique haben wir ebenfalls einen Ausflug zu alten Ruinen unternommen. Dort haben wir die Aussicht auf die Berge genossen und tolle Bilder gemacht.


Hier sind wir zusammen mit unseren mexikanischen Freunden.


An einem Nachmittag kamen noch zwei nette Leute in die Sprachschule und haben uns gezeigt wie man Alebrijes bemalt. Das sind Tiere, die mit super schönen Mustern verziert sind. Dabei sind dann teilweise echte Kunstwerke entstanden, auch wenn wir niemals an die wunderschönen Orginale drankommen.


Am letzten Tag habe ich noch einen Test geschrieben den ich unerwartet gut bestanden habe. Ich bin sehr gespannt wie gut ich ich wirklich für die nächsten Tage, Wochen und Monate alleine in meiner Gastfamilie gerüstet bin. Am selben Tag gab es noch ein Abschiedsessen mit unseren Lehrern und unseren Gastfamilien.

Zwar freue ich mich sehr endgültig meinen Koffer in meiner Projektstelle und in meinem Zimmer auspacken zu können, trotzdem war bei dem Abschied auch ein weinendes Auge dabei. Immerhin haben die Lehrer mich durch die größten Glücksmomente bei den ersten richtig gebildeten Sätzen,aber auch bei den frustrierten Momenten wo es mit dem Spanisch einfach nicht so schnell gehen wollte wie meine Geduld es verlangte, begleitet.

Auch der Abschied von den Stuttgartern und meinen anderen Mitfreiwilligen war etwas traurig, denn wir sind schon echt zusammen gewachsen und haben uns super verstanden. Doch die werde ich ja nicht zum letzten mal gesehen haben.

Am 04.09 haben wir dann unsere Heimreise mit Zwischenstopp in Pachuka angetreten. Nach acht stündiger Nachfahrt ging es für uns in die Migration, damit wir unser Visum abholen konnten. Dort hat es zwar dann doch länger gedauert als gedacht, am Ende hatten wir aber alle unser endgültiges Visum in der Hand. Von Pachuka aus haben wir dann alle in unterschiedliche Richtungen unsere Heimreise angetreten.

Angekommen in Tula, hat mich auch schon super herzlich mein Gastvater empfangen und es ging für mich jetzt das erste mal alleine ohne meine Mitfreiwilligen nach Atotonilco.

Wie es mir hier ergeht und wie meine Arbeit Vorort aussieht könnt ihr im nächsten Eintrag lesen.

 

Bis dahin!

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Viel Spass und weiter spannende Eindrücke im Bistum Tula